Über RAY

Die internationale Triennale der Fotografie RAY, durchgeführt von Fotografieprojekte gGmbH, wurde 2010 auf Initiative des Kulturfonds Frankfurt RheinMain gegründet, um die Kompetenz und Vielfalt der künstlerischen Fotografie und verwandter Medien in der Region Frankfurt/Rhein-Main zu bündeln und herauszustellen.

Kurator*innen unterschiedlicher Kulturinstitutionen aus dem Rhein-Main-Gebiet schließen sich alle drei Jahre zusammen, um gemeinsam ein zeitaktuelles Leitthema für die Triennale der Fotografie RAY zu entwickeln.

Bei dieser Art der Kooperation gelingt es, unterschiedliche Blickwinkel und Expertisen in einem fruchtbaren Austausch zu bündeln und herauszustellen. Das ist eine besondere Stärke von RAY.

Rückblick

Die Premiere RAY 2012 setzte mit dem Titel Making History die Reflexion von öffentlichen Bildern ins Zentrum und zeigte Positionen, die die Inszenierung von Realität durch Medienbilder thematisierten. Die zweite Kooperation RAY 2015 unter dem Thema Imagine Reality ging der Frage nach, wie Fotografie unsere Wirklichkeit nicht nur abbildet, sondern selbst neue Realitäten schafft. In den Ausstellungen zum Thema Extreme präsentierte RAY 2018 Künstler*innen, die die globalen sozioökonomischen Veränderungen ebenso reflektieren, wie die Rolle und Funktion der Fotografie, die nicht den Normal-, sondern den Grenzfall zum Gegenstand der Wahrnehmung macht.

Mit RAY Ideologien traf 2021 die vierte Triennale thematisch ins Herz einer sich wandelnden Weltgesellschaft, die sich verstärkt durch die Covid-19-Pandemie extremen Herausforderungen gegenübersah, in der demokratische Strukturen in Frage gestellt werden und Modelle autokratischer Staatsführung in Ost und West mehr und mehr Anhänger*innen finden. Die fünfte Ausgabe RAY 2024 Echoes hinterfragte, wie Bilder zum Verständnis unserer Identität, unserer Erinnerungen, unserer Gefühle und der Fähigkeit beitragen, um die gegenwärtigen sozialen, gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen zu erfassen und zu verarbeiten.