RAY 2018

Extreme
24.05.–09.09.2018
Geografische und kulturelle Grenzen verschwimmen im Zuge der fortschreitenden technischen Möglichkeiten und suggerieren ein neues weltweites Miteinander. Das Extreme wird dabei besonders erfolgreich durch die grenzenlose Verfügbarkeit digital zirkulierender Informationen und Bilder, die nach einer Ökonomie der Aufmerksamkeit verlangen. Je außergewöhnlicher, unangepasster, randständiger das Motiv, desto größer die Beachtung, welche die Bilder erfahren. Als Katalysator ist der Reiz des Extremen seit jeher untrennbar mit der Fotografie verwoben. Das Extreme weckt die Begehrlichkeit, das Aufregende, Skandalöse, Exzentrische festzuhalten und für die Nachwelt sichtbar zu machen. Die dabei entstehenden Bilder sind ebenso Beweismaterial wie fotografischer Ausdruck einer Faszination für das Außergewöhnliche. Der Punkt, an dem die Norm aufhört und die Abweichung beginnt, ist jedoch einem steten Wandel unterworfen. In inhaltlich miteinander korrespondierenden Ausstellungen zu verschiedenen Grenzbereichen des Extremen reflektierten die ausgewählten Künstlerinnen und Künstler mit ihrer fotografischen Praxis gesellschaftliche Transformationen und Identitätskonzepte sowie ästhetische Tendenzen im 21. Jahrhundert.
Kurator*innenteam
Anne-Marie Beckmann (Deutsche Börse Photography Foundation, Eschborn), Peter Gorschlüter (MMK Museum für Moderne Kunst, Frankfurt), Alexandra Lechner (Darmstädter Tage der Fotografie), Celina Lunsford (Fotografie Forum Frankfurt), Matthias Wagner K (Museum Angewandte Kunst, Frankfurt)
Künstler*innen
Antoine d’Agata (1961 FR), Mathieu Asselin (*1973 FR/US), Christoph Bangert (*1978 DE), Jamie Brunskill (*1983 GB), Krista Caballero (*1976 US), Frank Ekeberg (*1970 NO/US), Cao Fei (*1978 CN), Göran Gnaudschun (*1971 DE), Aneta Grzeszykowska (*1974 PL), Lois Hechenblaikner (*1958 AT), Anne Heinlein (*1977 DE), Inez van Lamsweerde (*1963 NL), Sze Tsung Nicolás Leong (*1970 MX), Martin Liebscher (*1964 DE), Paula Luttringer (*1955 AR), Pradip Malde (*1957 TZ/US), Vinoodh Matadin (*1961 NL), Gideon Mendel (*1959 ZA), Boris Mikhailov (*1938 UA/DE), Arno Rafael Minkkinen (*1945 FI/US), Richard Mosse (*1980 IE), Paulo Nazareth (*1977 BR), Laís Pontes (*1981 BR), Carolin Saage (*1978 DE), Gregor Sailer (*1980 AT), Guy Tillim (*1962 ZA), Ami Vitale (*1971 US), Isabelle Wenzel (*1982 DE)
Ausstellungsorte
Darmstädter Tage der Fotografie und Kunstforum der TU Darmstadt, Deutsche Börse Photography Foundation, Fotografie Forum Frankfurt, Museum Angewandte Kunst, MMK Museum für Moderne Kunst
Partner-Ausstellungsorte
DZ BANK Kunstsammlung, Frankfurter Kunstverein, Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim, Marta Hoepffner-Gesellschaft für Fotografie e.V. im Stadtmuseum Hofheim, Nassauischer Kunstverein Wiesbaden
Festival
Nach der offiziellen Eröffnung von RAY Triennale der Fotografie 2018 fanden erstmalig Festivaltage vom 24. bis zum 27. Mai statt. Internationale Künstler*innen, Kurator*innen sowie Fachleute aus interdisziplinären Bereichen wurden eingeladen, sich in Vorträgen und Talks mit dem Thema Extreme auseinanderzusetzen und auszutauschen.
Förderung
Ermöglicht wurde RAY Extreme durch: Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Kulturamt Stadt Frankfurt am Main, Museumsufer Frankfurt
Unterstützt durch: Stiftung Flughafen Frankfurt/Main, Deutsche Börse Photography Foundation, Crespo Foundation, Olympus, Brieke, ifa – Institut für Auslandsbeziehungen


























































